Schulgebäude
Erzbischöfliche Mädchenrealschule Franz von Assisi Freilassing
14.11.2019

Die Fachschaft Religion auf den Spuren des Schulpatrons

Martin Antwerpen, Gabi Luber, Mechthild Schmidhuber und Hartwig Kaufmann bei der Wanderung zum Monte Subasio

Die Basilika San Francesco und das Franziskanerkloster, vom Tal aus gesehen

Die Allerheiligenferien nutzten die Religionslehrkräfte beider Schulen – der MRS und der FOS Franz von Assisi -, um sich auf die Spuren ihres Namensheiligen zu begeben. Das lag nahe – waren es doch Franziskanerinnen von Au am Inn, welche vor fast hundert Jahren das Bildungsinstitut für Mädchen in Salzburghofen ins Leben gerufen hatten. Sr. Dominica Eisenberger, die Generaloberin der Auer Schwestern, hatte bereits im Vorfeld einige hilfreiche Tipps zur Reiseorganisation beigesteuert. Zu ihrer Fahrt nach Italien luden sie ihren früheren Kollegen Lenz Heuwieser – er befindet sich im letzten Jahr der Altersteilzeit - ein. Wohl ganz im Sinne des Heiligen, dem bereits vor 800 Jahren die Harmonie mit der Natur am Herzen lag, waren die Lehrkräfte mit dem Zug angereist. Untergebracht im Kloster der italienischen Franziskanerinnen und kulinarisch bestens versorgt durch die deutschen Schwestern, konnten die Freilassinger KollegInnen auf den Gassen und Treppen und Plätzen der Stadt den Spuren des berühmten Ordensgründers folgen. Im beschaulichen Kloster von San Damiano, in der mächtigen Basilika Santa Maria degli Angeli und vor allem in der ehrwürdigen Kirche Santa Chiara machten sie sich vor Ort ebenso mit dem Leben und der Berufung der Heiligen Klara vertraut. Auch zu den Höhlen am Monte Subasio, zur Eremo delle Carceri, wo sich Franziskus mit seinen Minderen Brüdern immer wieder zurückgezogen hatte, wanderten die Religionslehrkräfte und fanden dort die Stille und Einkehr, die schon damals der Heilige Franz gesucht hatte. Doch ebenso in der umtriebigen Stadt am Fuße des Berges konnten die Freilassinger bei den Stundengebeten und Andachten, etwa in der uralten Kapelle San Giacomo, Ruhe und Kontemplation finden. Das Leben der beiden Heiligen Francesco und Chiara noch besser kennenzulernen, ihre Mission und Berufung noch deutlicher vor Augen geführt zu bekommen sowie im vertiefenden Gespräch und in der Stille „aufzutanken“, das erachteten die Teilnehmer dieser Studienfahrt als großen persönlichen Gewinn – und als große Bereicherung ihrer nicht immer leichten Unterrichtstätigkeit. Und wer weiß – vielleicht führt sie die Zukunft demnächst noch zu anderen religiösen Orten und geistlichen Zentren, wie etwa Cluny oder Taizè …