Schulprojekt

„Was gibt mir Hoffnung in einer unfriedlichen Welt?“

Anlässlich des 80-jährigen Kriegsendes in Deutschland hat die Stadt Freilassing zusammen mit dem Kreisjungendring Berchtesgadener Land alle Schulen in Freilassing eingeladen, das Thema „Was gibt mir Hoffnung in einer unfriedlichen Welt“ kreativ zu behandeln und in einer Ausstellung zu präsentieren.

Die sechsten Klassen der Mädchenrealschule Franz von Assisi haben sich deshalb im Kunstunterricht mit ihren Ängsten und Hoffnungen auseinandergesetzt und sehr persönliche Postkarten gestaltet.

Streit in der Familie und im Freundeskreis, der Verlust eines Haustieres, das manchmal der einzige Vertraute zu sein scheint, Versagensängste in Schule oder im Verein, Klimawandel, Rassismus, Angst vor Terroranschlägen oder gar die Angst vor einem dritten Weltkrieg – zu viel Negatives prasselt auf jeden Einzelnen ein. Deshalb ist es Ziel der Ausstellung, den Fokus auf die positiven Dinge, Gedanken und Menschen zu lenken, die Hoffnung geben. Geborgenheit und Halt finden die Sechstklässlerinnen in den meisten Fällen in Gemeinschaft, bei ihren Familien und im Freundeskreis. Aber auch bestimmte Orte, oftmals in der Natur oder bei Tieren, sind Inseln der Hoffnung.

Ausgehend davon, dass es in den beiden Weltkriegen oft die Feldpost war, die den Soldaten an der Front und ihren Familien die größte Hoffnung gab, weil diese Briefe immer ein Beweis, dafür waren, dass die Lieben noch am Leben waren, haben wir die Form der Postkarte aufgegriffen, um zu zeigen, was den Schülerinnen heute Hoffnung gibt. So sind neben den vielen Zeichnungen auch zahlreiche erklärende Texte, Gedichte und auch ein kleines Märchen entstanden. Manche Karten sind so persönlich und auch berührend gestaltet, dass sie nicht in dieser Ausstellung zu sehen sind, da sie direkt an die Adressaten geschickt worden sind.

Schulprojekt

zurück